





Du spazierst vom Bahnhof über breite Plätze, riechst geröstete Bohnen, siehst Segel hinter Kalkklippen aufblitzen und lernst, wie sehr diese Stadt zwischen Sprachen lebt. Im Abendlicht klingen Schritte auf Marmor, und du schreibst Postkarten, bevor die Gischt an der Mole leise sprüht.
Hinter dem Hafen beginnen Altstadtwinkel, in denen Wäsche über Steinen flattert. Busse bringen dich zu Salinen, wo Wind Mosaike zeichnet. Später probierst du Öl aus nahen Hainen, hörst Zikaden, und begreifst, wie sich die Farbe des Wassers mit jeder Stunde wohltuend verändert.
Die Kaianlagen erzählen Industriegeschichte, doch Theaterplakate und Musik aus Bars zeigen lebendige Gegenwart. Du steigst Stufen, blickst über Dächer, folgst einer stillen Treppe zu einem Aussichtspunkt, und hörst schließlich Möwen und Straßenbahngeräusche miteinander reden, als hätten sie seit Jahrzehnten dieselbe Nachbarschaft gepflegt.